Der Schweiz verpflichtet.

Die Projekte im Detail

Es sind oft radikale Erfindungen und intelligente Ideen, die Menschen dazu anregen, ihrer Kreativität zu folgen und ihre Träume zu verwirklichen. Im Rahmen des Galaabends "Prix Suisse" in Bern wurden zwei Projekte präsentiert, die von der Initiative Schweiz unterstützt werden und stellvertretend für die Innovationskraft der Schweiz sind. Dahinter stehen Menschen, die an das eigene Projekt und dessen Weiterentwicklung glauben.

2022: EntrepreneurSkills

Unternehmerisches Denken und Handeln werden in der Berufswelt verstärkt gefordert, um auf sich schnell verändernde Umstände reagieren zu können und neue Chancen zu nutzen. Diese Kompetenzen sind branchenunabhängig, weshalb die Berufsmeisterschaft in Entrepreneurship an den SwissSkills 2022 Teilnehmenden aller Branchen offensteht.

An den EuroSkills 2021 wurde bereits zum fünften Mal die Meisterschaften im Bereich Entrepreneurship/Business Development durchgeführt. Aus diesem Grund hat die IG EntrepreneurSkills in Zusammenarbeit mit SwissSkills entschieden, die Kategorie Entrepreneurship an den Schweizer Berufsmeisterschaften 2022 (SwissSkills 2022) zu lancieren und damit jungen Berufsleuten die Chance zu geben, auch internationale Wettkämpfe zu bestreiten.

2021-2022: Connexa Helvetica

Connexa Helvetica erfrischt den Wissenstransfer zwischen älteren und jüngeren Generationen, unabhängig von Sprache, Region und Kultur der Menschen. Kopf dahinter ist der Ökonom und Unternehmer Christian Häuselmann, der in seinem Buch Schweiz2291 insgesamt 101 Schweizer Persönlichkeiten beschreiben lässt, welche Schweiz sie sich anlässlich der 1000-Jahr-Feier der Schweiz im Jahr 2291 wünschen. Auf Basis dieser Zukunftsvision fördert das Projekt Connexa Helvetica den Dialog unter Generationen. Im Zentrum stehen inspirierende Begegnungen, digitale Vernetzung und der Community-Aufbau. Connexa Helvetica umfasst Blogs in den jeweiligen Landessprachen sowie einzigartige Anlässe in allen vier Sprachregionen der Schweiz - mit Teilnehmenden, die alle Generationen gleichwertig integrieren.

2021: Arboloom

Hinter Arboloom steht die Kreativschmiede Creaholic aus Biel, die einen Becher aus Furnier entwickelt hat. Initiant ist der Holzingenieur Laurent Torriani mit seiner Idee, wie ressourcenschonendes Verpackungsmaterial mit geringem ökologischen Fussbadruck hergestellt werden kann. Ivo Schläpfer, mit seinem Hintergrund als Produktdesigner, erarbeitete in einem interdisziplinären Team als erstes marktfähiges Produkt einen Getränkebecher aus Holzfurnier. Als Furnier werden dünne Holzblätter bezeichnet, die in diesem Fall durch Schälen vom Baumstamm abgetrennt werden. Die Arboloom-Becher sind mit einem Bio-Kunststoff laminiert, zu 100% kompostierbar und das Furnier stammt aus nachhaltiger Holzproduktion von europäischen Wäldern. Im Vergleich zu herkömmlichen Papierbechern wird für die Herstellung rund 2 mal weniger Holz benötigt. Die Umweltbelastung ist durch die geringe Materialtransformation mindestens 3 mal kleiner als bei Bechern aus anderen Materialien.

Die Projektvideos