04. September 2026

"Bâtir ses rêves": Saype auf dem Chasseral

Zusammenarbeit mit Zesar

Anlässlich seines 100-Jahr-Jubiläums realisiert das Schweizer Unternehmen Zesar gemeinsam mit dem international bekannten Künstler Saype ein monumentales Kunstwerk auf dem Chasseral. Die Initiative Schweiz begleitete das Projekt und brachte sich im Austausch mit Zesar auch mit Inputs zur Sujetwahl ein.

«Bâtir ses rêves»: Saypes Werk auf dem Chasseral ist vollendet (09.09.2026)

Das Geheimnis ist gelüftet: Auf dem Chasseral ist in den vergangenen Tagen das monumentale Kunstwerk «Bâtir ses rêves» des international bekannten Künstlers Saype entstanden. 

Das Werk zeigt ein Kind an einer Werkbank. Vor ihm ist eine Rakete entstanden – nicht nur als Zeichnung, sondern Stück für Stück mit den eigenen Händen gebaut. Nun hebt sie ab und steigt in den Himmel. Saype verbindet damit eine Botschaft, die weit über das Kunstwerk hinausgeht: Träume entstehen nicht nur im Kopf. Wissen, Können, Ausdauer und die Möglichkeit, etwas selbst zu erschaffen, können der Ausgangspunkt für ganz unterschiedliche Lebenswege sein.

Copyright Fotos: Saype

Ein Bild für die Schweizer Berufsbildung

Im Zentrum des Werks steht damit auch eine besondere Stärke der Schweiz: das duale Bildungssystem. Es eröffnet jungen Menschen die Möglichkeit, einen Beruf praxisnah zu erlernen und darauf ihren weiteren Weg aufzubauen. Eine Berufslehre legt nicht fest, wo dieser Weg endet – sie kann vielmehr der Ausgangspunkt für neue Perspektiven, Weiterentwicklung und grosse Ziele sein. Genau dieses Versprechen bildet den Kern von Saypes Intention für das Werk.

Auch Saypes eigener Werdegang macht diese Idee greifbar: Bevor er mit seinen monumentalen und vergänglichen Werken international bekannt wurde, absolvierte er eine Ausbildung zum Pflegefachmann.

Für die Initiative Schweiz war deshalb von Beginn an wichtig, mit dem Projekt nicht nur ein aussergewöhnliches Kunstwerk zu ermöglichen, sondern auch die Bedeutung und Einzigartigkeit der Schweizer Berufsbildung sichtbar zu machen. Die Zusammenarbeit mit Zesar bietet dafür einen besonders passenden Rahmen: Als Schweizer Hersteller von Schulmöbeln ist das Unternehmen unmittelbar mit Orten verbunden, an denen Lernen, Ausbildung und persönliche Entwicklung beginnen.

Vom Chasseral zu den Sternen

Auch der Standort des Kunstwerks ist Teil der Geschichte. Der markante Sendeturm auf dem Chasseral ragt weit sichtbar in den Himmel und erinnert selbst an eine Rakete. Saype beschreibt den Ort als einen Platz, von dem aus der Gedanke, nach den Sternen zu greifen, beinahe selbstverständlich erscheint.

Wie alle Werke von Saype ist auch «Bâtir ses rêves» vergänglich. Das Bild wurde mit vollständig biologisch abbaubaren Farben direkt auf das Gras gemalt und wird sich durch Wachstum und Witterung nach und nach verändern.

Was bleibt, ist die Botschaft: Träume brauchen eine Idee – aber ebenso Wissen, Können und die Möglichkeit, sie selbst zu bauen.

Das Kunstwerk entstand ab dem 7. September 2026 auf dem Chasseral und konnte während seiner Entstehung von den vorgesehenen Bereichen aus beobachtet werden.

Lancierung 04.09.2026

Ab dem 7. September 2026 entsteht auf den Weiden des Chasseralpasses ein monumentales Kunstwerk – direkt auf dem Gras und eingebettet in eine der charakteristischen Landschaften des Schweizer Jura. Der französisch-schweizerische Künstler Saype ist weltweit für seine grossformatigen und vergänglichen Werke bekannt. Für seine Arbeiten verwendet er vollständig biologisch abbaubare Farben auf Basis natürlicher Pigmente.

Das Motiv bleibt bis zur Fertigstellung eine Überraschung und soll voraussichtlich am 9. September erstmals vollständig zu sehen sein. Im Austausch mit Zesar durfte auch die Initiative Schweiz Inputs zur Sujetwahl einbringen. Umso mehr freuen wir uns darauf, in den kommenden Tagen mitzuerleben, wie die gemeinsame Idee auf dem Chasseral Schritt für Schritt Form annimmt.

Wie alle Werke von Saype wird auch dieses Bild nur für begrenzte Zeit bestehen: Wachstum, Wetter und Natur verändern das Kunstwerk, bis die Landschaft schliesslich wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückkehrt.

Schweizer Unternehmertum trifft internationale Kunst

Zesar wurde 1926 in Tavannes gegründet und ist bis heute eng mit der Region verbunden. Das Jubiläumsprojekt verbindet diese Verwurzelung mit zeitgenössischer Kunst und einem Blick über die Landesgrenzen hinaus.

Die Initiative Schweiz unterstützt Projekte und Ideen, die Kreativität, Innovationskraft und Unternehmergeist sichtbar machen. Die Zusammenarbeit mit Zesar rund um das Kunstprojekt von Saype steht exemplarisch dafür: Ein Schweizer Unternehmen wagt zum eigenen Jubiläum etwas Aussergewöhnliches und schafft damit ein Erlebnis, das Unternehmen, Kunst, Region und Öffentlichkeit miteinander verbindet.